Mauro Peppoloni

 

Mauro Peppoloni absolviert von September 2014 bis Februar 2015 einen "Service Volontaire de Coopération" in Indien, bei unserer Partnerorganisation Archana Women's Center


Vor ein paar Tagen schickte er uns seinen ersten Bericht:

Mauro Peppoloni, 25 Jahre jung, absolviert von September 2014 bis Februar 2015 einen „Service Volontaire de Coopération", in Indien, im Archana Women's Center (http://www.archanawomencentre.com) in Ettumanoor, in Zusammenarbeit mit der Fondation Bridderlech Deelen und dem Service National de la Jeunesse.

 2. September 2014, Ankunft in Kochi, Kerala, Indien.
Für mich startet hier ein neues Abenteuer.

Rund 60 Kilometer oder 2 Autostunden trennen mich von dem was für die nächsten 6 Monate mein Arbeitsplatz, aber auch mein Zuhause sein wird. Mrs. Thresiamma Mathews empfängt mich nämlich im Namen des Archana Women's Center für einen Freiwilligendienst, in dem ich einen Elektronikkurs vorbereiten und einer Gruppe von jungen Frauen beibringen werde, eine elektrische Hausinstallation einzurichten, um sie auf den Beruf des Elektrikers vorzubereiten. Das erste persönliche Kennenlernen muss allerdings vertagt werden, da aufgrund eines spontanen Streiks - oder besser gesagt Hartal wie das hier genannt wird - keine Taxis oder anderen Transportmittel fahren. Die erste Nacht verbringe ich also in einem Hotel am Flughafen.

 Mauro unterwegs in IndienAm darauffolgenden Morgen werde ich, wie telefonisch abgemacht, im Hotel abgeholt. Im Archana Women's Center oder kurz AWC in Ettumanoor erwartet mich ein ganz herzlicher Empfang inklusive Chai-Tee. Alle Leute stellen sich vor doch im ersten Moment kommt es mir so vor als könnte ich mir die indischen Namen niemals merken. Das wird sich in den nächsten Tagen rasch ändern. Alle Leute hier sind ganz neugirig mir gegenüber, aber auch sehr höflich, nett und hilfsbereit. So erfahre ich dass genau in dieser Woche von Mittwoch bis Sonntag Onam Festival ist, das größte Fest des Jahres in Kerala und ich hierfür gleich frei bekomme, um mir die kulturellen Bräuche ansehen zu können und mich in mein neues Umfeld einleben zu können. So folge ich in der ersten Woche verschiedenen Einladungen der Mitarbeiter des Zentrums zu Familienessen und Festen und organisiere Ausflüge, unter anderem nach Trivandrum, Kovallam Beach und Varkala. 

  Der Kurs beginnt... Blumenschmuck für das Fest Onam

Erst in der darauffolgenden Woche stürze ich mich in die Vorbereitung meines Kurses und lerne dabei die Mitarbeiter des AWC und deren Namen besser kennen. Alle Frauen kümmern sich ganz herzlich um mich, schauen dass es mir an nichts fehlt (außer einer warmen Dusche :-) und verleihen mir dabei das Gefühl von vertrauter Willkommenheit. Mittlerweile lerne ich auch die exotischen Früchte und Gemüsesorten kennen und kann mir auch schon einige Ortsnamen merken. An den Umgang mit meinem Moto-Scooter und die hier nicht-herrschenden Verkehrsregeln muss ich mich allerdings noch gewöhnen.
Es sind nun bereits drei Wochen seit meiner Ankunft vergangen und heute ist der erste Tag meines Kurses. Beim Betreten des Klassenzimmers stellen sich mir sechs junge Damen und ein junger Mann vor: Asha, Atira, Babith, Neethu, Saranya, Reshma und Sunil sind ihre Namen und noch versteckt sich ihr Interesse und ihre Neugier hinter einer großen Ungewissheit und Schüchterneit. Diese ist jedoch mit kleinen auflockernden Kennenlernspielen schnell überwunden und so entwickelt sich rasch ein positives Lernklima. Die Kurse finden übrigens rund 15 km entfern vom AWC, in einem großen Bauprojekt statt. Hier wurde ein Raum für uns vorbereitet und eine provisorische Stromleitung gelegt, um Strom für kleine Experimente zur Verfügung zu stellen. Die Baustelle bringt zwar zeitweise etwas Lärm mit sich, jedoch hat sie den großen Vorteil dass die KursteilnehmerInnen hier das theoretisch erlernte Wissen gleich in die Praxis umsetzen können, dabei ihre Fähigkeiten schnell verbessern und sich nebenbei aktiv am Hausbau beteiligen können.

 Mauro mit ein paar seiner SchülerinnenDie vierte Woche bricht an und die anfängliche Zurückhaltung der Mädchen hat sich mittlerweile komplett in Luft aufgelöst. Auch die sprachlichen Barrieren verschwinden nach und nach. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich die Mädchen sowohl fachlich als auch in der englischen Sprache in so kurzer Zeit deutlich verbessert haben. Auch wenn die sprachlichen und kulturellen Hürden ab und zu viel Geduld abverlangen, ist es sehr motivierend, die Fortschritte bereits jetzt zu sehen.

 

Povo Apinajé CIMI slide

Où acheter le café AMARA?

 Commander le café (à partir de 4 kg)

amara kaffi final front web slide

 

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer



Contact

partage.lu - Bridderlech Deelen
27, rue Michel Welter L-2730 Luxembourg
Tél. 26 842 650

logo fondation partage luxembourg Q

Copyright © Partage 2016

 Nos Partenaires 

 Cercle 2019 noir et blanc
votum logo300dpi gris              CIDSE gray
logo de base gris positif rvb

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer

Enregistrer