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Les collines du Guatemala
1. Fastenwoche: Gesundheit - 1re semaine de Carême: Santé
Kein Reichtum geht über den Reichtum gesunder Glieder, kein Gut über die Freude des Herzens. (Jesus Sirach 30,16)
„Wat ass Liewensqualitéit?“ mam Jeff Oberweis
Bonjour Monsieur Oberweis, merci de nous accorder cet entretien sur la qualité de vie, dans le cadre de notre campagne. Pourriez-vous vous présenter brièvement avant qu’on ne commence l’entretien?
Bonjour, mon nom est Jeff Oberweis, j'ai 52 ans, je suis marié à Léa depuis 23 ans, et nous avons 2 enfants, de 21 respectivement 19 ans.
Si on entre dans vos magasins, on ressent qu’il y règne une autre ambiance que dans d’autres magasins. Est-ce que ceci a à voir avec le fait que vous prenez soin aussi d’une certaine qualité de vie sur le lieu de travail pour vos collaborateurs et collaboratrices ?
Nous sommes une entreprise qui emploie un total de 380 salariés. À ses débuts chez nous, chaque salarié est accompagné par un parrain ou une marraine qui l’encadre sur son nouveau lieu de travail. Je pense que dans d’autres entreprises, cela doit être pareil… Il me semble que, d’un point de vue humain, nous avons un atout: nous sommes restés, avant tout, une entreprise familiale. Tous les membres de la famille travaillent sur le terrain, c’est-à-dire sont actifs au sein de l’entreprise. Ce qui est primordial, c’est que nous restons des interlocuteurs disponibles et présents en continue pour notre personnel, aussi bien pour les cadres que pour tous les autres et nous essayons d’avoir des relations personnalisées et humaines avec nos salariés. Continuez ici la lecture de l'interview!
Heute schon die Welt verändert? - In Guatemala
Die Stiftung Fray Domingo de Vico ist unsere Partnerorganisation in Santa María Cahabón, Alta Verapaz, in Guatemala. Sie versucht den Menschen eine ökologischere Landwirtschaft nahezubringen, die helfen soll, damit ihre ausgewaschenen und erodierten Felder wieder Ertrag produzieren und sie die Familie ernähren können. Die Unterernährung der Kinder ist ein grosses Problem in der ganzen Region. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Vor kurzem hat die Stiftung Fray Domingo de Vico ein lokales Rezeptbuch herausgebracht. Was war die Ursache hierfür? Nun, in unseren Ausbildungen lernen die Jugendlichen und ihre Eltern, mehr Diversität in ihre Felder zu bringen. Wir pochen darauf, dass es wichtig ist, nicht nur Mais und Bohnen anzubauen, sondern viele andere Gemüse-, Obst- und Wurzelsorten. Uns wurde dann die Frage gestellt, welche Pflanzen garantieren, dass ein Kleinkind (0-3 Jahre) alle Nährwerte erhält, die es für seine körperliche und intellektuelle Entwicklung braucht. Um festzustellen, welche Arten am besten geeignet sind, begannen wir, unsere Pflanzen genauer zu analysieren.
Dabei stellten wir fest, dass viele nahrhafte Pflanzen aus dem Q’eqchi‘-Familienspeiseplan verschwunden waren. Wieso? Nun, die Q’eqchi‘ lebten im letzten Jahrhundert vorwiegend als Arbeiter auf den Fincas der Weißen und besaßen kein eigenes Land. Sie durften nur sehr beschränkt Lebensmittel anbauen und begrenzten sich auf Mais und Bohnen, für mehr war kein Platz. Außerdem gibt es nun auch bei uns im entlegenen Cahabón die „comida chatarra“, also Fertiggerichte und Fastfood. Diese sind sehr beliebt, haben aber keinen ordentlichen Nährwert. Die Menschen konsumieren sie aber trotzdem und verachten sogar zum Teil die selbstangebauten Pflanzen, weil diese „die Nahrung der Armen“ darstellen, die sich keine Fertiggerichte leisten können. Die Fertiggerichte sind also zu einer Art Statussymbol bei uns geworden. Das Gemüseanbauen ist außerdem mit schwerer Arbeit in den steilen Hügeln von Cahabón verbunden und somit verpönt.
Wir mussten demnach viele Pflanzen, Wurzeln, Blätter, Gemüse und Früchte wieder neu einführen, da die Q’eqchi‘ sie nicht mehr kannten. Bei unserer Analyse erkannten wir, dass viele sehr nahrhafte Pflanzen dabei waren. Damit die Familien sie kennen und lernen, wie sie sie anbauen und zum Verzehr aufbereiten können, haben wir das erwähnte Kochbuch gestaltet, das über all diese Aspekte Aufschluss gibt. Seither beobachten wir eine richtige Revolution auf den Tellern der Q’eqchi‘: es wird wieder mehr Lokales gegessen, der übliche Mais mit Bohnen wird durch variierte nahrhafte Gemüsegerichte vervollständigt. Es gibt weniger Krankheiten und Vitaminmangel, hauptsächlich bei den Kindern.

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